Nach all der Vorbereitung, Planung, den Infoterminen und Besprechungen, war also am 17. Mai der Tag, ab dem die Beete nicht länger leer bleiben sollten.

An diesem Mittwoch wurden die von der Gärtnerei Natterer und von Chloroplast e.V. gespendeten Pflanzen abgeholt und zusammen mit den anderen Pflanzen, die wir auch als Spenden oder aus Spendengeldern erhalten hatten, in die Beete gesetzt. Unter anderem waren das einige Tomaten- und Paprikasorten, verschiedene Chili und Kräuter aber auch Physalis, Erdbeeren und Salate sowie Saatgut von Blumen und Bohnen und noch viel, viel mehr.

Alle die bisher an dem Projekt beteiligt waren, haben diesem Tag entgegen gesehnt und so war es nicht verwunderlich, dass wir viele helfende Hände hatten – die meisten von den BewohnerInnen selbst – die sich natürlich ganz besonders darüber freuten, dass es nun endlich grün wird.

Lea Kretschmer von der Landesanstalt für Bienenkunde hat außerdem Blühpflanzen mitgebracht die sie zusammen mit den Kindern der Unterkunft in Blumenkästen gepflanzt hat. Lea erforscht im Rahmen ihrer Doktorarbeit die „Nützlichkeit von Zierpflanzen für Bestäuberinsekten im urbanen Raum“. Ihr Projekt passt hervorragend zu unserem, da wir Blumen zwischen den Beeten ohnehin eingeplant hatten. Nun ist neben der optischen Aufwertung auch noch ein weiterer praktischer, wissenschaftlicher Nutzen dazu gekommen.

Wir haben unsere Nutzpflanzen so gesetzt, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden. Zwischen die noch kleinen Tomaten, Chilis und Paprika, pflanzten wir zum Beispiel Salate, Kräuter und Ähnliches, um den Platz in der Zeit den erstere noch zum Wachsen benötigen, sinnvoll zu nutzen. Des Weiteren haben wir die Außenseiten der Hochbeete mit immergrünen Zierpflanzen und Kräutern versehen, um die Beete auch noch attraktiv aussehen zu lassen, wenn im Herbst und Winter das Meiste abgeerntet ist.

Es war ein sehr gelungener Tag und die Beteiligung von BewohnerInnen, PflanzenspenderInnen

und natürlich auch den ehrenamtlichen HelferInnen war großartig –

Vielen Dank euch allen dafür!

Und jetzt freuen sich die BewohnerInnen und wir uns darauf die Pflanzen wachsen zu sehen, auf eine reichhaltige Ernte und auch auf die noch kommenden Arbeiten, Verbesserungen und das Neubepflanzen in der Herbst- und Wintersaison.

Das Orgateam

 

 

„Hands on“ beim Beete bepflanzen – rege Beteiligung von BewohnerInnen und Wissenschaft